Dr.Osten: Coronaviren harmlos – Händewaschen reicht! — Indexexpurgatorius’s Blog

Christian Drosten war einer der Entdecker des Coronavirus, das seit November 2002 als Verursacher des schweren akuten respiratorischen Syndroms (Sars) die Welt in Angst und Schrecken versetzte. Für diese bahnbrechende Arbeit erhielt er 2005 das Bundesverdienstkreuz. Nun forscht Drosten mit seinem Team intensiv an einem anderen Coronavirus, das gerade auf der arabischen Halbinsel […]

Dr.Osten: Coronaviren harmlos – Händewaschen reicht! — Indexexpurgatorius’s Blog

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Mimung aus Arunachal-Pradesh

Je höher man schwebt, desto tiefer fällt man – das ist nun
einmal so. Der Mensch hat zwei große Triebe: Der eine ist der
Selbsterhaltungstrieb, der andere ist der Arterhaltungstrieb.
Den Arterhaltungstrieb hatte ich mit Mimung voll ausgelebt.
Nun kam der Selbsterhaltungstrieb, der sich meldete, und das
war meine Arbeit. Man muss arbeiten, um sich zu ernähren,
sich einzukleiden und um viele schöne Dinge kaufen zu
können, eben um sich selbst zu erhalten. Mein Arbeitsvertrag
war nur für diese Periode des Lehrganges gemacht worden. Es
war nur ein Testlauf, der von privater Seite aus gemacht
wurde. Und man sagte mir, dass man weiter machen wollte,
aber erst musste im Ministerium darüber verhandelt werden,
wer für die Kosten aufkommen würde. Es sollte nicht nur den
Reichen, die es privat zahlen konnten, sondern auch der
Unterschicht ermöglicht werden. Es könnte aber sehr lange
dauern, bis eine Entscheidung kam.
Nicht nur meine Schüler haben etwas gelernt, auch ich
war ein Meister der indischen Küche geworden.
Meine Schüler bekamen ein richtiges Diplom, ich aber
musste mich mit einem Zeugnis vom Hotel begnügen.
Ich war wieder einmal ohne Job und das hieß, ohne
Einkommen.
Ich
sollte, solange ich noch Geld für ein Ticket hatte, meinen
Abschied einreichen und Delhi verlassen. Das hieß aber auch,
Mimung zu verlassen! Aber ich konnte es nicht, ich war total
in diese Frau verliebt!
Wir hatten uns so stark aneinander gebunden, dass eine
Trennung nicht infrage kam. Auch Mimung würde daran
zerbrechen, das sagte sie mir jeden Tag.
Sie bekam von Zuhause Druck, warum sie immer noch in
Delhi sei und nicht zurückkommen würde. Beide sollten wir
zu unseren Familien, doch wir taten genau das Gegenteil.
Ich konnte nicht von dieser Frau lassen. Sie war anders
als Chitra. Es wäre zu einfach nur eine Frau in ihr zu sehen. Es
war nicht die Frau, es war ihre Art, die den Unterschied
ausmachte, die Ehrlichkeit, die Offenheit, die Unschuld, die
sie noch hatte und auch den Respekt, den sie anderen
gegenüber bewies. Sie war noch nicht versaut, denn ich konnte
einen guten Menschen in ihr erkennen und sehen.
Ich vergötterte sie und nannte sie meine Maharani, was
wiederum sie als Anlass nahm, dass sie mich mit „Herr Hans“
ansprach. Sie dachte, dass der „Herr“ bei uns etwas ganz
Besonderes sei.
Unser Altersunterschied war für sie kein Problem. Für
mich kam es nicht infrage, dass ich sie mit nach Deutschland
nehmen würde.Sie war gerade einmal 23 und ich doch schon 35 der Unterschied war für mich zu groß.
Doch gerade dieses Unverdorbene, diese Unschuld, das
so Unkomplizierte machte sie so attraktiv für mich.
Lilian war das Gegenstück in europäisch gewesen, was
Mimung in asiatisch darstellte.
Das noch Unverdorbene, bis sie mich kennengelernt
hatten.
Das sollte ein Witz sein.
Mimung sprach so oft davon, dass ich doch mit nach
Arunachal Pradesh kommen sollte. Dort könnten wir beide das
Hotel von ihrem Vater führen. Es wäre nichts Großes, aber in
der ganzen Gegend sei ein noch so großes Potenzial an
Zuwachs vorhanden. Nicht nur das Hotel, die ganze Region sei
kurz davor, vom Tourismus entdeckt zu werden. Sie würde
später sowieso das Hotel erben, da sie keine Brüder hätte, nur
noch eine jüngere Schwester.

https://www.google.de/search?q=arunchal+pradesh&tbm=isch&ved=2ahUKEwiVkcjG6qPuAhWJlKQKHVl1BpcQ2-cCegQIABAA&oq=arunchal+pradesh&gs_lcp=CgNpbWcQDFAAWABg71JoAHAAeACAAQCIAQCSAQCYAQCqAQtnd3Mtd2l6LWltZw&sclient=img&ei=eKEEYJX1AompkgXZ6pm4CQ&bih=663&biw=1349&hl=de

Ich begann mich für diesen indischen Staat am Ende des
Himalajas und zur Grenze zu China zu interessieren. Noch nie
hatte ich davon gehört, außer von Mimung und ihrer Freundin.
Ich kannte es noch von den alten Karten, wo dieses Gebiet als
“North East Frontier Agency“ bezeichnet wurde. Für indische
Verhältnisse ein kleiner Staat. Trotzdem hatte er ca. 85
000 km² mit 470.000 Einwohnern. Es gab 20 größere
Stammesvölker und 100 Unterstämme. Und man trank
„Apong“, ein einheimisches, nichtalkoholisches Getränk. Das
würde mir wohl nicht schaden.
„Apong“ wird von der Geburt bis zum Tod von jedem,
immer und überall getrunken. Es soll ein Superstoff für das
Immunsystem sein. In der ganzen Region soll es keinen Krebs
geben, weil dieses Getränk die Erreger schon im Keim
ersticken würde. So sagte man.
Auch würden schon 700 Schulen für unseren Nachwuchs
bereitstehen, meinte Mimung. Sie dachte schon an
Nachwuchs, während ich noch nicht darüber im Klaren war,
ob ich mit ihr Kinder haben wollte. Doch mich hatte noch
keine Frau gefragt, ob ich mit ihr Kinder haben wollte.
Das war die Erste, die eine Bemerkung darüber machte.
Mimung sagte mir auch noch, was der Name ihres Staates
„Arunachal“ bedeutete: Land der aufgehenden Sonne.
Und außerdem sagte man auch noch, dass der
Sonnenuntergang die Berge küsst. „Unser Land ist zweimal so
groß wie die Schweiz und ist mit 70 % Waldfläche mindestens
so schön oder noch schöner. Dieser Teil von Indien war noch
so natürlich, weil die Engländer diesen Teil so isoliert hatten
wegen der Grenze nach China.
Es war schon immer ein wichtiges Grenzgebiet. Sogar die
Chinesen wollten es sich im Jahre 1962 einverleiben.
Nach fünf Wochen Krieg war alles vorbei, doch
deswegen bekam dieses Stück Erde eine so wichtige Rolle in
Indien.
Bis heute braucht man eine Spezialgenehmigung, wenn
man in dieses Gebiet reisen möchte und nicht von hier ist.
Aber Mimmung wusste, dass ich eine
Sondergenehmigung bekam, weil ich sie kannte und heirate
würde.
Schon wieder diese Anspielung auf das Heiraten!
Ihr plötzliches Gedränge gefiel mir gar nicht. Zuerst eine
Ceylonesin und nun eine Inderin. Ich wollte nicht heiraten.
Außerdem war ich doch noch verheiratet, zumindest auf einem
Papier, das irgendwo in einem verstaubten Aktenschrank in
Berlin schlummerte.
Mimmung hörte nicht auf zu schwärmen, wohl um mir
Lust auf das Land zu machen. Die Himalaja-Ausläufer
erreichen hier immer noch eine Höhe von 4000 bis 7000
Metern. Im Westen grenzt das Gebirge zu Butan und im Süden
die Hochebene von Assam.
Nur im Winter war es etwas kalt, ansonsten waren die
Temperaturen im Winter um die Null und im Sommer bis 38
Grad warm. In Itanagar, der Hauptstadt, war sie zu Hause.
Wir würden dann im Hotel wohnen. Itanagar wäre schon
etwas modern, für indische Begriffe- natürlich nicht für einen
Deutschen, meinte Mimung.
Sie stellte sich vor, den Tourismus anzukurbeln, wo noch
alles so jungfräulich war. Wir wären die Ersten, welche Trekking
Touren anbieten würden. Oder Großwildsafaris oder einfach
Jagdsafaris! Es gab wilde Elefanten, Tiger, Leoparden,
Moschusochsen, Rehe und Wildschweine in großen Rudeln.
Natürlich Affen, die Gibbons. Die seltensten Blumen und
Pflanzen gab es auch. Die Wasserfälle von Akash Ganga oder
die von Tawang mit 2000 bis 3300 Metern. Was man da alles
machen konnte! Sogar schon ein ayurvedisches Krankenhaus
gab es schon! Und ganz schnell hätten wir das größte Hotel in
Itanagar. Sie verstand nicht, warum ich da noch überlegte und
stellte meine Liebe zu ihr infrage. Sie drängelte schon
wieder!
Wer weiß schon, dass hinter Ostpakistan, also hinter
Bangladesch, Indien noch weiter geht? Und da sollte ich hin?
Zwischen Bangladesch, Burma – also Miramar, China, Butan
und Nepal- da wollte mich Mimung hin verschleppen?
Mich würde dort bestimmt niemand suchen und schon
lange nicht finden.
Unmöglich, da konnte ich mich gleich beerdigen!
Sollte ich einmal ein ganz großes Ding drehen, könnte ich
mich dorthin verstecken und mich würde niemand finden.
Da ihr Vater nicht nur Hotelbesitzer war, sondern auch
noch in der Politik, in der Regionsregierung, einen
Ministerposten hatte (ich glaube, Mimung sagte sogar
Innenminister), würde ich bestimmt keine Probleme haben,
eine Genehmigung zu bekommen.
Doch selbst wenn ich mit der schönsten Frau und einem
Hotel belohnt würde, ich konnte nicht am Ende der Welt
leben.
Ich wollte Mimung nicht zu sehr schockieren, deswegen
gab ich ihr zu verstehen, dass ich mir Gedanken machen
würde, wie man alles am besten anpacken könnte. Sie möge
mir etwas Zeit geben.
Ich brauchte nicht zu lügen und irgendwelche Märchen
erzählen, um zu erklären, dass ich gar nicht wollte. Da von
ihrer Familie ein Bote angekommen war, der sie zurück nach
Itanagar bringen sollte, hatte sie einen Begleitschutz und
konnte nicht länger in Delhi bleiben, sie musste zurückfliegen.
Für Mimung war das alles zu viel.
Sie wollte, dass ich sofort mitkam und ihre Familie
kennenlernte.
Sie solle zuerst mit ihrer Familie über mich sprechen,
dann könnte ich immer noch nachkommen oder sie könnte
mich abholen, war mein Vorschlag, den sie Gott sei Dank
annahm. Endlich konnte ich sie überreden eine liebe Tochter
zu sein und ohne mich zu ihren Eltern zu fliegen. Irgendwie
war ich erleichtert aber auch sehr traurig, dass sie nun weg
war. Es waren noch keine 24 Stunden vergangen und ich hatte
schon so eine Sehnsucht nach ihr, dass ich mich fast auf den
Weg nach Itanagar gemacht hätte.
Schon sehr viele Abschiede und Trennungen hatte ich
hinter mir, deshalb würde ich auch diese Trennung überleben.
Da fällt mir doch wieder ein weiser Satz von Konfuzius
(551-479 v. Chr.) ein: Wer ständig glücklich sein will, muss
sich oft verändern!
Vielleicht veränderte ich mich zu oft, was wohl das Glück
vertrieb.
Delhi war sehr öde ohne Mimung, meine neue Unterkunft
hatte ich wieder in einem kleineren Hotel.
Ich hoffte, dass Beinchen, also Heinz, aus Belgien zurück
war. Doch konnte ich ihn in keinem Hotel finden. Durch
Mimung und mein Engagement im Hotel hatte ich Beinchen
total vergessen. Vielleicht war er in Belgien geblieben?
Durch Zufall begegnete ich einem alten Freund, den ich
schon einige Jahre nur ab und zu traf. Er gehörte einer Hare
Krishna – Bewegung an und kam nur hin und wieder nach
Delhi. Die meiste Zeit war er in seinem Ashram in Poona. Er
selber nannte sich Ranja. Ich wusste aber, dass er Bill hieß und
Amerikaner war. Auch wusste ich, dass er sehr tief im
Rauschgifthandel tätig war.
Sein 250er Mercedes, mit der grünen iranischen
Zollnummer und den roten Ziffern 12345, also einer Serie, war
nicht zu übersehen. Diesem Ami in seiner orangenen Kluft saß
ich nun gegenüber und er erzählte mir, dass er Beinchen
kannte. Zwar nur unter dem Namen Heinz, aber wie viele
Deutsche mit nur einem Bein und dem Namen Heinz mochte
es wohl in Delhi geben?
Er wäre im Interconti Hotel und ihm würde es sehr gut
gehen, denn er sei vor ein paar Tagen von Australien
zurückgekommen. Heinz hatte er in Bombay getroffen und ihn
überzeugt, dass er einen Trip nach Sydney machen sollte.
Natürlich besuchte ich Beinchen und wir hatten uns sehr
viel zu erzählen.
Der Verrückte hatte einen Koffer mit 20 Kilo Hasch nach
Australien gebracht.
Heinz erzählte mir, dass er sehr viel Glück gehabt hatte.
Man gab ihm einen Koffer mit seinen Sachen und einen nicht
präparierten Koffer mit dieser Riesenmenge Haschisch!
In letzter Minute wollte er abspringen, seiner Meinung
nach war es zu viel und das Risiko zu hoch. Doch dann ritt ihn
der Teufel und er dachte sich, dass es egal sei, mit wie viel er
erwischt werden würde.
Im Flugzeug traf er einen Mitreisenden, mit dem er sich
sehr gut unterhalten hatte und natürlich seine Geschichte von
dem Offizier und der Judenrettung sowie dem verlorenen Bein
erzählte.
Dieser Mann war ein einflussreicher bekannter Bürger
von Sydney. Er sorgte dafür, dass für Beinchen ein Rollstuhl
bei der Ankunft bereit stand.
Man hatte auch sein Gepäck zusammen mit dem des
Australiers holen lassen. Natürlich ging es unkontrolliert als
VIP-Gepäck direkt ins Fahrzeug des neuen Bekannten, dessen
Fahrer Beinchen noch bis zu einem guten Hotel fuhr.
Im Hotel hatte Beinchen den Koffer aufgemacht.
Als Erstes kamen ihm Kakerlaken entgegen und dann erst
sah er diese Unmenge an Haschisch, nur in Plastiktüten und
Handtücher gewickelt, nichts weiter als gepresste Platten von
diesem Zeugs.
Wir wollten uns gar nicht vorstellen, was passiert wäre,
wenn man ihn kontrolliert hätte.
Beinchen hatte die Edelsteine aus Sri Lanka verkaufen
können und mir meinen Anteil gegeben. Nun war auch ich
wieder etwas besser drauf.
Mit Geld fühlt man sich einfach besser. Es heißt ja
immer, dass Geld nicht glücklich macht. Aber das mag für
Leute gelten, die immer welches haben. Ich sage aber, dass
man sich für Geld viele Dinge anschaffen kann, die einen
glücklich machen!
Heinz war froh darüber, dass er Schwein hatte und es
genießen konnte, das Glück. Von einer solchen Art Glück
wollte ich nichts wissen.
Da ich einen Dänen kennengelernt hatte, der mich mit
nach Katmandu nahm und mir einen neuen Weg des
Geldverdienens zeigte, trennten sich Beinchens und meine
Wege. Das neue Geschäft war seriös, ich korrigiere mich – fast
seriös. Es ging um Seidenhemden, von nepalesischen Frauen
in Handarbeit genäht und mit einem Etikett einer
renommierten Firma ausgezeichnet. Das Etikett wurde aus
Thailand importiert. Es war ein Plagiat.
Doch die Seidenhemden waren echt. Der Kostenfaktor
mit Seide und Nähen kam auf etwa zehn Dollar, und in Europa
bekamen wir leicht bis neunzig Dollar pro Stück.
Die Hemden wogen nicht viel, also entstanden wenige
Frachtkosten.
Es gab keinen Ausfuhrzoll und in Europa keinen
Einfuhrzoll, da es Ware aus einem Entwicklungsland und reine
Handarbeit war.
Bis zu hundert Hemden passten in einen Koffer. Bei zwei
Koffern lohnte sich die Reise. Es flog dann ganz offiziell eine
Person nach Dänemark.
Auch ich machte eine Reise und besuchte nach der
Abgabe der Koffer meine Eltern und Töchter.

Sabrina und ihre Geschichte

………..Da ich von Nepal kam, hatte ich auch schon einige von
diesen kaputten Möchtegern-Aussteigern, die es nicht
geschafft hatten und nun mit der billigsten Variante, dem Bus,
nach Hause wollten.
Sie hatten viel Zeit, aber kein Geld mehr für ein
Flugticket, nur noch das Geld für den Bus und für drei
Wochen insgesamt zehn Dollar für das Essen.
Manche waren schon bei der Botschaft vorstellig
gewesen, hatten Geld und Heimflugticket bekommen, aber das
Ticket – wie sollte es anders sein – verhökert.
Ein zweites Mal konnten sie nicht mehr zur Botschaft,
dafür war aber der Bus noch da.
Von solchen Leuten hatte ich schon eine Menge, aber
dieses Mal hatten sie bis Salzburg gebucht. Ein junges
Mädchen fragte mich schon das dritte Mal, wie viel freie Sitze
es noch gäbe. Ich sagte ihr, dass es noch zehn seien, aber sie
sollte sich beeilen, denn die Sitze könnten schnell weg sein
und in zwei Tagen würde ich fahren.
Dann hätte sie eben Pech, war die Antwort und sie
verschwand wieder.
Am Tag vor der Abfahrt kam sie noch einmal und fragte
nicht, wie viel Sitze noch frei wären, sondern sie fragte gerade
heraus, ob es eine Chance gäbe, dass sie ohne Geld mitfahren
könnte. Ich verwies sie an die Botschaft, doch sie war schon in
Nepal bei der Botschaft gewesen, hatte Geld und ein Ticket
bekommen, doch das Geld war jetzt alle. Das Ticket hatte sie
an eine andere Person verkauft, weil sie von meinem Bus
gehört hätte, der viel billiger sei und sie so etwas Geld übrig
hätte. Ich fragte sie, warum sie dann nicht ein günstiges
Busticket bei mir kaufen könne und wo das Problem wäre.
Auch wenn es ihr offensichtlich peinlich war, erzählte sie mir
dann ihre Geschichte.

Sabrina und ihre Geschichte
Ich hör eine Story, die ich so oder ähnlich schon des
Öfteren gehört hatte: Sie war mit ihrem Freund in einem VWBus von Bayreuth nach Katmandu gefahren. Alles war gut und
schön, bis der Freund eine andere gefunden hatte und ihr ganz
einfach sagte, sie solle verschwinden. Sie wollte so leicht nicht
aufgeben und kämpfte um ihre Position. Doch ihr Exfreund
hatte sie und ihre Sachen einfach aus dem Bus, in dem sie
zusammen gelebt hatten, hinausgeworfen und war mit der
gemeinsamen Reisekasse davongefahren.
Wohin er war, wusste sie nicht, sie nahm aber an, er wäre
mit der neuen Freundin nach Süd-Indien, wo auch sie
ursprünglich zusammen hinwollten.
Bei der Botschaft hatte sie Geld und Ticket bekommen,
doch sie hatte gehört, dass man mit dem Bus für 100 $ nach
Europa käme.
Also verkaufte sie das Ticket von der Botschaft und hatte
über 200 Dollar übrig. Damit wollte sie etwas länger in Indien
bleiben.
Sabrina wollte noch mehr Geld einsparen und war daher
mit einem nepalesischen Bus bis zur indischen Grenze
gefahren, von dort mit einem indischen weiter.
Kurz nach der Grenze war der indische Bus mit einem
Achsenschaden zusammengebrochen und die Fahrgäste
mussten sehen, wie sie weiterkamen.
Ein Lastwagenfahrer bot Sabrina an, sie bis zur nächsten
Stadt mitzunehmen, was ihr sehr gelegen kam.
Er blieb auf halber Strecke an einem Teehaus stehen und
hatte dort Freunde, mit denen er auf einem mitgebrachten Grill
einige Hähnchenteile zubereitete und dann gemeinsam
verzehrte, ihr gab man auch zu essen und zu trinken. Als es
schon dunkel war und der Fahrer etwas betrunken, wollte er
lieber nicht mehr weiter fahren. Sie hatte das Gefühl, dass sich
alles um sie herum drehte und schaukelte.
Dann merkte sie noch, wie einer der Kumpels sie aus dem
LKW zog, auf eine Pritsche warf und vergewaltigte. Doch
damit nicht genug, die anderen fielen auch noch über sie her,
wie viele es waren, wusste sie nicht mehr, da sie nicht ganz bei
Sinnen gewesen war, weil man ihr etwas in den Tee gegeben
hatte. Geschrei und Kampf brachten ihr nichts außer Schläge.
Sie schob als Beweis den Sarong, den sie anhatte, etwas
hoch und man sah die blauvioletten Blutergüsse noch sehr
deutlich. Verlegen hob sie auch die Bluse. Da waren dieselben
Merkmale der brutalen Gewalt, mit der sie ruhig gehalten
wurde.
Den Rest wollte ich nicht sehen, mir reichte es auch so
schon.
Können Männer, Menschen, einer Frau gegenüber so
brutal sein? Was sind das für Bestien?
Diese immer netten und höflichen Inder- waren die in der
Lage so etwas zu tun?
Aber hier waren es eben Inder, in einem anderen Land
sind es die dortigen Einwohner.
Ich bot ihr an, zur Polizei zu gehen, um eine Anzeige zu
machen, oder zur Botschaft.
Doch sie winkte nur ab, zur Botschaft können sie wegen
des Geldes und dem verhökertem Ticket nicht.
Und bei der Polizei war sie am Tage danach in jener Stadt
gewesen, doch die sagten nur, dass sie die Fahrer zu so einer
Tat ermutigt hätte. Wahrscheinlich wäre sie bekifft gewesen.
Inzwischen wusste sie auch, dass nicht alle indischen
Fahrer so waren, denn ein anderer Fahrer hatte sie im
Morgengrauen am Straßenrand in ihren zerrissenen Klamotten
gesehen, sie mitgenommen und ihr im nächsten Ort den
Sarong und die Bluse gekauft. Danach hatte er sie bis AltDelhi mitgenommen und ihr auch noch ein paar Rupien für die
Rikscha gegeben.
Die letzten zwei Tage hatte sie bei einem Mädchen in
einer kleinen Pension geschlafen. Dieses Mädchen hatte sie
vor der Pension getroffen, als sie erfolglos andere um einen
Schlafplatz angesprochen hatte.
Nun kam die Frage wieder, ob es möglich sei, ohne Geldmitzufahren. Wenn der Bus sowieso nicht voll wäre, könnte
sie doch einen der leeren Sitze haben, ohne dass mir Schaden
entstehen würde. Die unverblümte Logik von einem Mädchen,
das nichts mehr zu verlieren hatte. Natürlich war mir klar, dass
die Inder ihr kein Geld gelassen hatten. Sie konnte froh sein,
dass sie ihr Leben und den Pass noch hatte. Den Pass hatten
die Banditen in ihren leeren Rucksack gesteckt, nachdem sie
alles Brauchbare herausgenommen hatten. Ein indischer
Truckfahrer mit einem deutschen Rucksack, das wäre wohl
aufgefallen und womöglich hätte die Polizei was
unternommen. Doch die wollten ja mit der Sache nichts zu tun
haben.
Ich fasste ihre Situation zusammen: Sie steckte ganz
schön in der Scheiße.
Sie war ein Wrack, hatte einen zerschundenen Körper,
zitterte, hatte kein Geld, ihre Seele war kaputt, sie hatte keine
Freunde und wollte drei Wochen lang nichts essen oder
trinken, weil sie ja kein Geld hatte.
Aber sie wollte mit diesem Bus nach Bayreuth. Ich schlug
ihr noch mal vor, zur Botschaft zu gehen oder sich Geld von
Eltern oder Verwandten schicken zu lassen. Doch sie hatte
keinen Vater und die Mutter konnte ihr nichts schicken, weil
sie selber nichts hatte. Auch war ihre Mutter gegen diese Reise
gewesen, sie mochte den Ex-Freund überhaupt nicht und hatte
immer gesagt, dass er nichts taugen würde. Er wäre
charakterlos, und das hatte er a auch bewiesen. Verwandte gab
es auch keine.
Ich konnte dieses Häufchen Elend nicht länger quälen
und sagte ihr, dass sie in diesem Bus einen Sitz hätte, soweit
dieser Bus fahren würde.
Um das Essen müsse sie sich aber selber kümmern, sie
müsste die „Brothers und Sisters“ anbetteln und mich aus dem
Spiel lassen.
Das wäre meine Bedingung.
Was ich mit ihr vorhatte, sagte ich ihr aber noch nicht:
das war das Schreiben der Passagierliste, denn dafür gab es
Essen und Trinken.
Wir verabredeten uns für den nächsten Tag morgens um 7
und aus Spaß meinte ich noch, dass sie ihr Reisegepäck nicht
vergessen solle. Dieser Spaß kam aber gar nicht gut an.
Meine neue Bürokraft Sabrina war ein ganz nettes
Mädchen, das, warum auch immer, in ihrem jungen Leben
schon so viel Scheiße erleben musste.
Sie bemühte sich sehr, dass es nicht allzu auffällig war,
was sie in den letzten Tagen mitmachen musste.
Da ich ihre Geschichte kannte, sah ich aber wie gequält
und unglücklich sie war.
Hier gab es keinen Seelendoktor oder Psychotherapeuten,
der ihr helfen könnte. Hier war sie auf sich alleine gestellt.
Doch sie war tapfer, jammerte nicht und ging auch niemanden
auf den Nerv.
Alles sprach von „Flower Power“ und alle wollten als
„Brothers und Sisters“ angesehen werden. Selbst mich sprach
man als „Brother“ an, doch es waren nur Floskeln. Immer
wieder hatte ich feststellen müssen, dass es genauso schwache
Charaktere waren wie die, die sie nicht mochten: die
Straighten, die Akkuraten, die Spießer.
Auch Hippies hatten ihre Schwachstellen und das kam
besonders zum Vorschein, wenn es um das Mein und Dein
ging- so nach dem Motto: „Was Dein ist, ist auch Mein, doch
was Mein ist, geht dich einen Scheiß an“. Das ist so, wie die
Araber behaupten, dass sie alle Brüder sind. Nach deren
Motto: „Alle Araber sind Brüder und willst du nicht mein
Bruder sein, dann schlag ich dir den Schädel ein.“
Meine Passagiere hatten Sprüche drauf, die so klangen:
„Hast du Haschisch in den Taschen, hast du immer was zu
naschen.“
Oder, die ganz versauten:
“Hast du „H“ in der Blutbahn, kannst du fliegen wie ein
Truthahn“ oder „ A joint a day keep your worries away.”
Im Libanon war man noch so unschuldig, da sah man auf
riesigen Tafeln am Wegesrand: An apple a day keeps the
doctor away“
Doch hier in unserem Bus hatten wir ganz harte
Mitfahrer, die nur für sich da waren. Am zweiten Tag wurde
es mir zu blöde und ich musste etwas sagen.
Dieses „Brother und Sister“- Geschwafel ging mir auf die
Nerven.
Es war in Amritsar bei unserem Frühstücks-Stopp an
einem kleinen „Chaikahna“, so nannten die Inder diese TruckStopps. Obwohl ich bei der Abfahrt in Delhi am Tag vorher
ganz kurz auf Sabrina aufmerksam gemacht hatte und sagte,
dass sie sich über eine Tasse Tee oder einen Chapatti freuen
würde, da sie absolut kein Geld hätte, war bis jetzt niemand
auf die Idee gekommen, ihr etwa einen Tee anzubieten. Nun
waren schon 24 Stunden vergangen, wir hatten schon einige
Pinkel- und Teepausen. Doch bis jetzt hatte sie noch keinen
Tee bekommen. Ich war so sauer, dass ich bis Amritsar fuhr
und vor dem Hotel den Bus stehen ließ, Sabrina zum
Frühstück ins Hotel mitnahm mit der Bekanntgabe, dass ich
nicht genau wüsste, wann ich weiterfahren würde. Das käme
darauf an, wie viel Zeit sich Sabrina zum Frühstücken ließ.
Niemand sollte aus dem Bus steigen, denn wenn ich wieder
losführe, dann ohne Kontrolle, ob alle anwesend wären.
Nachdem Sabrina ihr Frühstück bekommen hatte, fuhren
wir weiter. Es fehlte niemand, doch bis zur Grenze war eine
Totenstille im Bus.
Sabrina bat ich, mir bei den Passagierlisten zu helfen, was
sie gern tat.
Von da an war Sabrina mein Gast und ich brauchte mich
nicht mehr um die Listen zu kümmern.
Da ich solo war und es auch bleiben wollte, teilte ich
zwar mit ihr das Zimmer, aber nicht das Bett. Was sie
durchgemacht hatte, musste unweigerlich zu einem totalen
Hass auf alles, was mit Sex und Männern zu tun hatte, führen.
Sie hatte genug mitgemacht und brauchte Abstand von solchen
Dingen. Sie brauchte einen Freund, aber ganz bestimmt keinen
Sex. Auch deshalb hielt ich mich zurück.
Wir verstanden uns sehr gut, wohl, weil ich sie so gut
verstand.
Wenn wir vor Teehäuser stoppten, leerte sie die
Aschenbecher und machte auch den Bus von innen sauber.
Auch zündete sie mir hin und wieder unaufgefordert eine
Zigarette an und schob sie mir in den Mund. Es freute mich zu
sehen, wie sie wieder Freude am Leben bekam, dieses
apathische Vor- sich- hin- Stieren hatte sie inzwischen
abgelegt und nahm an Gesprächen teil. Auch legte sie meine
Lieblings-Kassetten ein, und ich genoss meinen Neil
Diamond, Cat Stevens und Bob Dylan. Was meine Hippies
ärgerte, denn die wollten den ganzen Tag das GitarrenGejaule von Santana oder die Sitar Klänge von Ravi Shankar
hören.
Von Tag zu Tag wurde Sabrina selbstsicherer, und mir
fiel auf, dass sie auch schöner wurde. Ich verehrte sie, doch
ich bedrängte sie nicht, das gefiel ihr sehr und machte sie
glücklich.
In Kabul stiegen einige aus und einige kamen bis Istanbul
dazu.
In Istanbul erklärte ich noch einmal, dass ab sofort ein
absolutes Haschisch-Verbot wäre. Wer mit einem Joint
erwischt wird oder Schiet dabei hätte, wird rausgeworfen und
es gibt kein Geld zurück.
In Jugoslawien wurde es sehr kalt und ich musste die
Heizung anmachen. Der Bus hatte zwei verschiedene
Heizsysteme: einmal das heiße Wasser vom Motor und dann
noch einmal der separate, mit Diesel laufende, WebastoLüfter. Diese Heizer brummten ganz schön, wenn die Lüfter
an waren.
Ich hatte einen Jungen im Bus, der schon sehr
weggetreten war. Wohl einige Male zu viel des „Guten“
erwischt und somit hatte die Überdosis seinen Hirnkasten
etwas verbeult.
Den Jungen hatte ich von einer Botschaftsangehörigen
bekommen, die das Ticket bezahlt hatte und ich sollte etwas
besser auf ihn aufpassen, da er etwas krank sei. Ich hatte
verstanden.

Seit zwei Tagen ging mir der Bub auf die Nerven, einige
Male brüllte er durch den Bus, dass ich sofort stoppen sollte,
da wir ein Rad verlieren würden. Beim ersten Mal hielt ich an
und checkte meine Reifen, doch alles war in Ordnung. Später
ignorierte ich ihn mit seinem Gebrüll und die Passagiere hatten
wohl auch gemerkt, dass er nicht mehr sauber tickte.
In Spielfeld, an der österreichischen Grenze, war es
bitterkalt, doch alle mussten aussteigen und der Bus wurde
einer größeren Kontrolle unterzogen. Alle mussten mit ihrem
ganzen Gepäck aussteigen und in eine geheizte Halle zur
Kontrolle des Gepäcks. Mein Bus wurde von vier Beamten in
meinem Beisein kontrolliert. Sie verlangten von mir, dass ich
die Heizung ausbauen sollte. Warum diese ungewöhnliche
Schikane, fragte ich, und als Antwort bekam ich, dass ein
Fahrgast ihnen erzählt hätte, dass mit der Heizung etwas nicht
in Ordnung sei. Sie würde nicht heizen. Daraufhin hätten sie
den Verdacht, dass im System eventuell etwas versteckt sein
könnte.
Was konnte ich da noch sagen, doch ich fragte, wer das
wohl gewesen sein konnte und prompt kam die Antwort, dass
es der Junge war, der so kränklich aussehen würde.
Ich konnte die Zollbeamten davon überzeugen, dass er
wirklich krank sei und nur Müll erzählen würde. Die Heizung
wurde nicht ausgebaut. Doch dafür kam eine neue
Hiobsbotschaft:
Der Zoll hatte bei einem Ceylonesen mit deutscher
Freundin 2 kg Haschisch gefunden.
Nun war die Scheiße natürlich perfekt.
Ein Zollbeamter hatte den jungen Mann beobachtet, wie
er die Platte aus seinem Rucksack genommen hatte und sie
unter der Treppe zum Zollgebäude warf.
Nun musste ich gar nichts mehr machen, denn ein
Spezialteam kam und nahm den Bus auseinander. Nach einer
Zeit von 8 Stunden konnte ich meinen Bus wieder in Empfang
nehmen.
Das Perverse an der Sache mit dem Ceylonesen war, dass
ich ihn von Delhi aus umsonst mitgenommen hatte. Angeblich
hatte man ihn überfallen und sein Geld gestohlen. Aber Geld
zum Schiet kaufen hatte er wohl! Und als Dank hatte er mir
solchen Ärger eingebrockt! Es wurde im und am Bus kein
Rauschgift gefunden, doch ich konnte erst weiterfahren, wenn
ich zwei neue Vorderreifen gekauft und montiert hatte.
Wie sollte das gehen?
Es war inzwischen 22 Uhr und wo sollte ich noch Reifen
herbekommen?
Also war eine Nacht an der Grenze angesagt. Meine
Leute waren nicht begeistert, denn es waren -20 °C und im
Bus zu schlafen war nicht möglich. Das Gasthaus an der
Grenze war gut geheizt und wir begaben uns in das mollig
warme Gastzimmer.
Einige tranken nur etwas und andere bestellten Essen,
wozu auch meine kleine Listenschreiberin und ich gehörten.
Doch gegen Mitternacht wollte die Wirtin schließen. Das hieß
für uns, raus in die Kälte, was unmöglich war. Mit der Wirtin
konnte ich verhandeln und wir kamen zu der Vereinbarung,
dass ich die letzten drei Zimmer nehmen konnte und der Rest
durfte im Schankraum schlafen.
Meine Leute holten ihre Schlafsäcke und legten sich im
Schankraum wie die Heringe nebeneinander. Die zwei
Zimmer, die frei waren, wurden mit den restlichen etwas
besser Zahlenden belegt. Das letzte Zimmer war für mich und
Sabrina.
Doch mein bekloppter, kranker Junge wollte immerzu in
die Küche, dann wieder hat er die Wirtin angebrüllt, sie sei
eine Hure, und zum Schluss hat er in die Toilette neben den
Sitz gekackt. Das war der Wirtin zu viel und sie verlangte von
mir, dass ich ihn im Bus schlafen lassen sollte, oder alle
müssten raus. Ihr war es, egal wie kalt das werden würde. Mir
blieb nichts anderes übrig als den Idioten in den Bus zu lassen
und ihm auch noch meinen Schlafsack zu geben. Ich erklärte
ihm noch einmal, wie er die Tür aufmachen könnte und dass er
auf der Rückbank gut schlafen könnte. Ich nahm den Schlüssel
und ging wieder zurück in die warme Gaststätte.

Da ich doch sehr müde war, auch einige Grog und
Jagertee intus hatte, schlief ich wie ein Murmeltier, bis man
mich am nächsten Morgen mit einem unsanften Gerüttele
weckte. Sabrina war mit einigen Passagieren im Zimmer und
meinte, ich solle mir den Bus einmal ansehen. Ich ahnte Böses,
doch konnte ich mir nicht vorstellen, was der Zirkus sollte. So
begab ich mich in die Gaststube, wo schon alles aufgeräumt
war und ich zuerst einen Kaffee trank.
Sogar ein Zöllner kam nun und forderte mich auf zu dem
Bus zu gehen, was ich nach meinem Frühstück tat. Nichts
konnte so wichtig sein wie mein erstes europäisches Frühstück
nach so langer Zeit. Ein österreichisches Frühstück muss man
genießen. Ich ahnte mindestens zwei zerstochene Reifen, von
meinem verrückten Junkie in der Nacht vollbracht. Doch was
ich sah, das haute mich von den Socken!
Jetzt verstand ich meine nervösen Passagiere, die mich so
unsanft geweckt hatten.
Von außen sah ich, dass fast sämtliche Scheiben am Bus
zertrümmert waren. Bis auf die Hinteren und drei an der
rechten Seite waren alle kaputt.
Im Bus waren die ganzen Armaturen und das Radio sowie
die Lautsprecher an der Decke demoliert.
Wie konnte der Junge so etwas machen und niemand
hatte ihn gestoppt?
Die Beamten, die doch die ganze Nacht Dienst hatten,
mussten doch etwas gehört haben. In meiner Fahrertür hatte
ich immer einen Hammer zum Kontrollieren der inneren
Reifen. Mit dem Hammer klopfte ich die Reifen ab, um zu
sehen oder besser zu hören, ob der Luftdruck noch vorhanden
war.
Diesen Hammer hatte der Idiot benutzt, um alles zu
zerschlagen und keiner hatte oder wollte etwas gehört haben.
Mit Hilfe der Beamten telefonierten wir mit dem Vater des
Jungen und erzähltem ihm, was der Bub gemacht hatte. Der
Vater, ein Pfarrer aus der Bielefelder Gegend, war sehr
komisch und erklärte uns, dass er mit seinem Sohn schon
lange nichts mehr zu tun habe. Er sei ein verlorenes Schaf und
nicht mehr zu retten. Wir sollten sehen, wie wir mit ihm
klarkommen würden. Er, der Pfarrer, übernehme keine
Verantwortung für das, was sein Sohn angestellt hätte.
Da kann ich nur sagen: Halleluja!!
Ich konnte mit dem Bus nirgendwo hinfahren. Also
konnte ich mir die Reifen auch sparen. Neue Scheiben, die
ganze Armatur-Geschichte und die Reifen würden mehr
kosten, als der ganze Bus wert war. Also musste ich mir etwas
einfallen lassen. Ich könnte den Junkie umbringen, aber das
würde mir auch nicht weiterhelfen.
Eine andere Lösung musste her.
Gegen Mittag wusste ich, dass der Bus in Spielfeld
bleiben würde.
Was sollte mit meinen Passagieren passieren?
Es gab einige Möglichkeiten, mir ein Taxi bestellen und
abhauen, den Leuten das anteilige Geld zurückzuerstatten,
einen anderen Bus chartern und bezahlen, oder den Leuten ein
Zugticket zu kaufen.
Abhauen ging nicht, das war nicht mein Stil.
Geld zurückgeben ging auch nicht, denn wieso sollte ich
überhaupt etwas für die Leute tun? Durch sie war ich jetzt in
dieser Situation. Ich hatte Verluste genug: zuerst das
Haschisch und nun der kaputte Bus! Das Geld brauchte ich
selber, um mir einen anderen Bus zu kaufen.
Vor jeder Reise hatte ich meinen Spruch durchgesagt:
wenn ich wegen Rauschgift den Bus verlieren würde, wäre die
Reise zu Ende, ohne irgendwelche Rückzahlungen. Das war
hier der Fall. Also erklärte ich jetzt den Leuten, dass ich kein
Geld zurückzugeben kann, aber ich würde jeden LKWFahrer, der nach Westen fahren würde, bearbeiten, dass er
Leute mitnimmt. Das wäre alles, was ich bereit war zu tun.
Einige maulten, doch die meisten resignierten und
ergaben sich in ihr Schicksal.
Es gab Truckfahrer, die bis nach England fuhren. Auch
nach Frankreich und Deutschland fuhren welche.
Die Mädels waren zuerst weg.

Ich ließ mir durch die Beamten von den meisten Fahrern
den Ausweis zeigen. Auch schrieb ich mir die Autonummer
auf. Es dauerte fast drei Tage bis nur noch Sabrina und ich
überblieben.
Drei Tage Zirkus und auch hin und wieder einen Tee oder
ein paar belegte Brötchen hat mich das schon noch gekostet.
Meine „Brothers und Sisters“ waren nicht begeistert, dass
ich sie auf so eine Weise losgeworden bin.
Einige drohten mir mit Rechtsanwalt und Botschaft aber
ich ignorierte es einfach.
Ich hatte zwanzig afghanische Schafsfell-Mäntel zum
Verkauf im Bus. Wie sollte ich die nach Deutschland bringen?
Als kleinen Nebenverdienst brachte ich im Sommer TShirts aus Pakistan, mit eingenähten kleinen Spiegeln, zum
Verkauf mit nach Deutschland. Das war zu der Zeit ein
Renner. Im Winter dann brachte ich diese „Pustinger“, die
Fellmäntel, mit. Die musste ich nun loswerden. Für das Stück
hatte ich gerade einmal zwanzig Dollar bezahlt und in
Deutschland bekäme ich immerhin bis zu hundert Dollar
dafür. Selbstverständlich war alles ohne Zoll.
Nun war ich froh, wenn ich den Einkaufspreis dafür
bekommen würde. Ich hatte Glück und konnte alle Mäntel an
der Tankstelle vor der Grenze an den dortigen Pächter mit
zehn Dollar Gewinn pro Stück verkaufen.
Die Kälte war etwas weniger geworden und beim
Anlassen des Motors klang es sehr verdächtig nach einem
Motorschaden und so machte ich den Motor sofort wieder aus.
Dieses Geräusch kannte ich schon.
Warum machte ich nie Anti-Frost-Mittel in den Kühler?
Ich sagte dem Zöllner, dass die Batterie leer sei, und ob
der Bus so stehen bleiben könnte.
Er meinte, dass das in Ordnung ist, doch ich soll mich
beeilen und eine Werkstatt oder einen Abschleppdienst
beauftragen. Bis jetzt hatte also noch niemand das auslaufende
Wasser bemerkt und so sagte ich dem Zöllner, dass ich den
Bus verschrotten lassen und eine Schrottfirma beauftrag
würde ihn zu holen. Der ein Geschäft witternde Zöllner kam
auf eine Idee. Und genau das wollte ich!

Das Weihnacht – Menü

 Sie brauchen schon etwas Erfahrung-Zeit-Geduld-und LIEBE zur Kocherei!

                        Das ist die Speisen Karte für IHR 4 Personen Gala Menü.


                     „GALA-MENUE“
             
               Avocadomousse mit Nordseekrabben
                       **********
              Consommé „Julienne“ mit Markklößchen
                       **********
                    Filet „Wellington“
                     Soße Bearnaise
                        **********
                     Schneekartoffeln
                       **********
                   Parisienne Karotten
                    Brokkoliröschen
                       Champignon
                       **********
             Heißer Apfelstrudel mit Vanille Soße
                       **********
                   Mocca mit Minze Pralinen
                       **********


Diese extra Geräte brauchen sie dazu:
Parisienne Ausstecher, damit werden „Parisienne“ Kartoffeln, Karotten, etc. ausgestochen.(Ca. haselnussgroße Kügelchen)

Eine Kartoffelpresse oder ein grobes Passiersieb (Mehlsieb)
zum Durchstreichen (passieren) von Kartoffeln oder auch andere Gemüse/Obst Waren.
Schneebesen und Glas oder Metall Schüssel zum Herstellen der Soße-Bearnaise.

Für alles Andere genügen normale Haushalt-Geräte.

Hier noch ein Tipp: Sie können sich Arbeitszeit sparen, indem sie die Folgenden Artikel als „Fertigprodukt“ Einkaufen:
Blätterteig, Strudelteig, Parisienne Karotten, Brokkoli Röschen (als tiefkühl) Markklößchen, Soße-Bearnaise, Vanille-Soße, „After Eight“                    
                       
Dies sind die Zutaten, welche sie zuhause haben, oder Einkaufen müssen:
 Natürlich kaufen sie nicht Löffelweise ein! Deswegen ist der Einkauf auf Päckchen oder andere Einheiten zu berücksichtigen.

Die spätere Rezeptur ist genauestens angegeben.

Und nun wünsche ich ihnen viel Spaß und gutes Gelingen!



Die Einkaufsliste:

Vom Metzger:

 1000gr.Rinderfilet (aus der Mitte)
  300gr.Kalbfleisch (als Hack, durchgedreht)
   50gr.Schmalz (zum Anbraten des Filets.
   50gr.Rindermark (für die Markklößchen)

Von der Fischtheke:

  250gr. Nordseekrabben oder kleine Shrimp (küchenfertig geputzt)

Vom Gemüsestand:

    2 große Avocado
 1000 gr.Kartoffeln (mehlig kochend)
 1000 gr.Zwiebel
 1000 gr.Äpfel (säuerlich)
 1000 gr.Karotten
  500 gr. Champignon
  200 gr. Brokkoli Röschen
    1 kleiner Kohlrabi
    1 kleine Knolle Sellerie
    1 Petersilien Wurzel
    1 Stange Lauch
    3 Zitronen
    1 Bund Schnittlauch
    1 Bund Dill
    4 Bund Petersilie
    1 Bund Dill, etwas Estragon, Muskatnuss, frische Pfefferkörner.

Vom Supermarkt:

  500 gr.Milch
  500 gr.Sahne
   12 Eier
  75o gr.Butter
  250 gr.Zucker
  100 gr.Puderzucker
  500 gr.Cuverture
  100 gr.Rosinen
  100 gr.Haselnüsse
  100 gr.Paniermehl
   50 gr.Mondamin
   50 gr.Majonajse
    1 Altbacken Brötchen
    2 El. Estragon Essig
    1/8 Lit. Weißwein (Eine gute Flasche Wein kaufen!)
    1 Vanille Schote (oder 2 Päckchen Van. Zucker)
    1 Paket T.K. Blätterteig (für das Filet)
    1 Paket T.K. Blätterteig (für den Apfelstrudel?)
  Natürlich Mehl für den Teig auszurollen so wie Salz, Wasser etc.
  Von der Flasche Weißwein können sie ruhig „Naschen“,sie brauchen nur einen kleinen Teil!
  Denken Sie daran:
„In einer Küche darf die Schale Reiswein nie fehlen – aber auch nie ein guter Besen!“
Ein japanischer Spruch.
 

 Und nun den „Mis en Place“ machen! (Arbeit Vorbereitung)


Wir fangen beim Dessert an.
Schokominze Pralinen:
Die 500gr. Cuverture im Wärmebad unter Rühren auflösen.(Flüssigmachen)
Die Minzeplättchen auspacken und mit einem angewärmten Messer zwei Mal Halbieren (teilen). Nun haben sie pro Plättchen vier Teile,welche sie nun übereinanderlegen und mit warmer Schokolade zusammenkleben. Wenn alle Plättchen so bearbeitet sind, für eine halbe Stunde kaltstellen.
Nun die kleinen Pakete aus dem Kühlen holen und in die warme aufgelöste Cuverture tauchen, und auf Alufolie absetzen. Kühlstellen. Fertig.
Zuviel Aufwand? Geben sie ein Tellerchen Weihnachtsgebäck zu dem Mocca!

Nun bereiten wir die Consommé vor:
 Kohlrabi, Sellerie, ein-zwei Karotten und die Petersilien Wurzel waschen und schälen.
Nun versuchen sie, das Gemüse in feine Scheiben zu schneiden.
Diese Scheiben kürzen sie auf ca. Streichholz länge.
Nun schneiden sie das Gemüse in feine Streifen*(Julien) *es gibt auch ein Werkzeug dafür.
Genau so verfahren sie mit dem Lauch.
Bringen sie einen halben Liter Wasser zum Sieden, geben das in Streifen geschnittene Gemüse hinein, und lassen es ca. 7 Min. köcheln.
 Seihen sie das Gemüse ab und geben es in kaltes Wasser. Und Stellen es beiseite.
Dem Sud vom Gemüsekochen geben sie noch 750gr.Fertige Bouillon hinzu.

Markklößchen für die Suppe:

In der Zwischenzeit kochen sie 50gr.Rindermark(ca. 20 Min.) bis es glasig ist.

Lassen Sie es abkühlen. Dann passieren sie das Mark durch ein Sieb in eine Schüssel. Geben 40gr..…Butter,50gr. Paniermehl,2 Eier 3EL. Sahne,1Tel. Gehackte Petersilie, Salz und einen Hauch geriebene Muskatnuss hinzu. Nun vermengen sie alles zu einem Teig. Formen sie kleine (Haselnuss große) Bällchen von der Masse.
Erhitzen sie 1/4 der Bullion und lassen die Klößchen für 5 Min. leicht kochen.(nicht sprudeln sonst zerfallen die Klößchen!)Die Klößchen aus der Bullion nehmen und Beiseitestellen, Bullion wieder zurück geben.
Nun Würzen sie noch ihre Bullion und stellen den Topf beiseite.
Wenn die fertige Consommé serviert werden soll, brauchen sie sie nur noch zu erhitzen und die Gemüsejuljen und die Klößchen dazugeben.
Zuletzt den Schnittlauch in fein geschnittene Röllchen dazugeben.
Fertig ist Ihre „Consommé Julienne“ mit Markklößchen.

Nun die Gemüse Beilagen:
Putzen sie 250gr.Champignons,schälen die restlichen Karotten und stechen mit dem „Parisienne-Ausstecher“ Kügelchen aus und Kochen diese „Al-dente“.
Blanchieren die 200gr.Brokkoli Röschen.
Schneiden sie eine Zwiebel in feine Würfel und sautieren sie diese mit den Champignons( die Pilze in 1/4 schneiden)in 50gr. Butter leicht glasig.
 (Die Champignons, Karotten und den Brokkoli nicht zusammengeben, einzeln lassen.)
Nun ist auch Ihr Gemüsereigen fertig.


Weitergeht es mit Avokadomousse: 
 Die zwei Avocado halbieren und den Stein entfernen.
Das Fruchtfleisch mit einem Löffel vorsichtig aus der Schale heben und in eine Schüssel geben.
Die vier halben Schalen beiseite geben.(Nicht wegwerfen)
 Das Fruchtfleisch aus der Schüssel durch ein Sieb passieren und wieder in die Schüssel zurück geben.
 1Zwiebel reiben, oder ganz fein hacken! 50gr.Majonaise,den Saft   1Zitrone, die Hälfte des Dill hacken, und hinzu geben.
 Eine priese gemahlenem weißen Pfeffer und Salz hinzu geben.
Diese Zutaten gut durchmischen,mit Schneebesen gut verrühren.
Mit dem Elektro Handmixer die 300gr süße Sahne schlagen und unter die Avocado Masse unterheben.
Die geputzten,gekochten 250gr.Krabben /Shrimp(einige für die Dekoration obenauf zurück legen.) locker in die Fruchtmasse unterheben und in die vier Schalen einfüllen. Mit einer halben Zitronenscheibe,den Krabben und einem Zweig Dill garnieren. Kaltstellen!
Ihre Vorspeise ist fertig!

Nun ist das „Filet Wellington“ dran:
 300gr. Kalbfleisch (schon Hack?)
 250gr. Champignon
   1 Geschälte Zwiebel und ein Bund Petersilie durch den Fleischwolf drehen. Das eingeweichte Brötchen ausdrücken und zur Masse geben.
Mit Salz,Pfeffer und Muskat von der Reibe, Würzen.
In eine tiefe Pfanne die Hälfte vom Schmalz geben und die Hackmasse Sautieren. Wenn halb durch gebraten,vom Feuer und auskühlen lassen.
Inzwischen das restliche Schmalz in einen Bräter und das 1000gr.Filet darin von allen Seiten anbraten.(Steif machen so nennt der Profi das)
Mit Senf bestreichen und Beiseitestellen.
 Die 500gr.Blätterteig zu einem Rechteck, in der Größe so, dass das Filet darin eingewickelt werden kann, ausrollen.
 Die abgekühlte Hack-Champignon Masse gleichmäßig auf das Blätterteig Rechteck auftragen. Einen Rand von ca5cm.frei lassen.
Besondere Aufmerksamkeit ist auf die immer kühl gehaltene Arbeitsfläche zu achten!
Einen ca.2 cm. Streifen von den 5 cm. Abschneiden und beiseitelegen(für Dekor).
Ein Ei zerquirlen und mit einem Kuchenpinsel die drei cm Rand, einstreichen.
Nun das Filet mit dem ausgerollten Blätterteig umhüllen.(vorsichtig einrollen)und auf ein Backblech geben.
Die Rolle mit dem restlichen Ei einpinseln und die Streifen vom Blätterteig kreuzweise auf die Rolle auflegen.
Denken sie daran, dass sie das Filet ca 30 Minuten bei 220°im Backofen backen müssen.

Nun kommen wir zum Apfelstrudel:
 Die 1000gr. Äpfel schälen und vom Gehäuse befreien.
 Die Äpfel halbieren(vierteln)und in dünne Scheiben schneiden (Hobel?)
In eine Schüssel geben und die gerösteten,zerdrückten 100gr. Haselnüsse,die 100gr Rosinen/Korinthen dazu tun. Mit Zimt und 50gr. Zucker abschmecken. Nun 100gr,Butter erhitzen und zu der Apfelmasse tun.
Da sie bestimmt keinen „Ausgezogenen“ Strudel-Teig machen wollen, empfehle ich Blätterteig!Ist um vieles Einfacher und schneller!
 Den Blätterteig auf die Größe eines Geschirrtuches ausrollen.
Kühle Tischplatte ist gut, auch reichlich Mehl zum Rollen nehmen.
Nach dem Ausrollen die Teigplatte auf ein (eingemehltes sauberes, trockenes) Geschirrtuch legen.
Nun die Apfelmasse darauf verteilen.
Achten sie darauf, dass der Teig nicht reißt!
Mit Semmelbrösel bestreuen (hält die Feuchtigkeit zurück) und das Tuch an einer Seite anfassen und den Teig mit der Apfelmasse einrollen.
 Mit dem Tuch geht das Rollen wunderbar.
Weitere 250gr. Butter Erhitzen und den Strudel mit einem Pinsel reichlich einstreichen. Auch während des Backens den Strudel herausholen und einpinseln. Das Blech Beiseitestellen. Warten!
Das Backen dauert bei 200° etwa 50 Minuten.
Nach dem Backen mit Puderzucker besieben.
Ihr Strudel ist fertig!

Die Vanille Soße:

 1/2 Liter Milch.
 1/4 Liter Sahne.
  80 gr. Zucker
   1 Vanilleschote* halbieren und zur Milch/Sahne geben.
    *oder zwei Päckchen Vanillezucker.
  3 Eigelb,100gr.Milch (von der total Menge wegnehmen) und mit 3 EL. Maizena anrühren.
Die Milch/Sahne mit Vanille und Zucker zum Kochen bringen.
 Die angerührte Milch mit den Eigelb, Maizena bei langsamen Rühren in die kochende Milch einrühren. Einmal kurz einen Blubb erlauben.
Die Vanilleschote entfernen,und die Soße Kaltrühren.
 Wenn sie mögen, können sie die Eiweiß Schlagen, und unter die erkaltete Soße ziehen. Soße wird dadurch Sämiger.

Schneekartoffeln:
Die 1000gr Kartoffeln Schälen, vierteln und in Salzwasser kochen.
 Das Wasser abgießen und die Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse auf eine Platte pressen. Auf der Platte locker liegen lassen.
200gr Butter erhitzen und über die gepressten Kartoffeln träufeln.
Portionsweise auf die Teller verteilen.


Die „Soße bernaise“ (hier heißt es aufpassen)
 2 El.Estragonessig,
 1/4 Liter Weißwein
 1 Zwiebel (Schalotte)fein gehackt,
10 Estragon Blättchen,
 7 Zerdrückte Pfefferkörner,
 alles auf ein Viertel einkochen.(Reduzieren)
Danach durch ein Sieb in eine Schüssel passieren und ca 3EL.Brühe dazugeben. Mit Salz und Pfeffer leicht würzen.
 250gr.Butter erhitzen, bis die Butter geklärt ist.(das Wasser hat sich abgesetzt,nicht verwenden)nur die reine Butter.
 3 Eigelb mit etwas Wasser(3 halbe Eierschalen) verrühren.
Nun die Eigelbe unter starkem Rühren mit einem Schneebesen in die Reduzierte Wein Estragon Flüssigkeit geben.
Nun im heißen Wasserbad(nicht kochend)die Masse mit dem Schneebesen so lange schlagen, bis sie schaumig ist.
Dann die geklärte Butter zuerst TRÖPFCHENWEISE dann im Strahl zufügen.
Immer gut Schlagen! Bis die Masse zu einer kompakten Soße wird.
Von dem restlichen Schnittlauch Miniröllchen schneiden und zur Soße geben. Ihre Soße Bearnaise ist fertig. Warm halten,da sie sich sonst zersetzt.
Ein Tipp, wenn die Soße anfängt, sich zu zersetzen:
Sofort aus dem Wasserbad und schnell 3EL. Kalte Sahne unterrühren.
Oder 2 Eiswürfel zutun und feste schlagen.
ODER von vorne mit 3 Eigelb anfangen und langsam die „Verunglückte“ Soße unterrühren. Viel Glück!

Wenn sie bis hier alles geschafft haben, sind sie schon ein PROFIE!

Zum Servieren gehen sie so vor:

1.) Das Filet in den Backofen, (das gibt ihnen 30 Min.Zeit)um:
2.) Die Kartoffeln kochen.
3.) Die Consommé und
4.) Das Gemüse heißmachen.
  Jetzt die Avocadomousse servieren.
    Vorspeisenteller abräumen.
5.) Die Soße bearnaise machen!(Warmhalten)
6.) jetzt die Suppe servieren.
7.) Das Filet aus dem Backofen.Suppenteller abräumen.

8.) Die gekochten Kartoffeln auf die vorgewärmten Teller drücken    pressen/passieren. Und mit der heißen Butter beträufeln!
9.) Das Filet so schneiden, dass es 4 gleiche? Teile werden.
10) Die Gemüsebeilagen zugeben.
11.)Die Soße bearnaise über das Fleisch geben.
         Den Strudel in den Backofen geben.(ca 45-50 Min.auf 200°)
 Jetzt haben auch SIE etwas Zeit zum Essen!

Den Strudel nach dem Backen mit Puderzucker bestreuen (sieben) und aufschneiden. Vanillensoße auf vorgewärmte Teller geben und den Strudel hinzu geben.
 Zum Schluss den Mocca und die Pralinen (Weihnacht Gebäck) servieren!
 Und wenn Sie all das gekocht und serviert haben, und nicht zu Müde sind, feiern sie ein:

              „FROHES WEIHNACHT FEST“  

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Ho..Ho..Ho..bald ist Weihnachten….

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Ho..Ho..Ho.. it’s Christmas soon …

Only a few days until Christmas. Give a real adventure as a present, of course in the form of a book … a book is nowadays the most personal gift you can give a loved one!

This book is also in English available.

Der Count down zu Weihnachten

Der Pudding-Shop in Istanbul

Der Pudding-Shop in Istanbul

SAMY der „Schlepper“ am Puddingshop.

Ich saß im Pudding-Shop, wie immer und verzehrmeinen zweiten Reispudding. Ein Deutscher sprach mich an
und wollte wissen, ob ich derjenige sei, der Autos überführte.
Ich erklärte ihm, dass ich nur Fahrer sei und seit einigen
Tagen ohne Führerschein, also keine Überführungen mehr. Er
grinste nur und wollte wissen, ob ich, wenn ich einen
Führerschein hätte, bereit wäre einen Omnibus nach Indien zu
fahren.
Dazu bräuchte ich aber einen Lastwagen-Führerschein
und den hatte ich auch nicht.
Ob ich wollte?
Ja, war meine Antwort und schon schickte der Typ mich
zu einem Fotografen, um einige Passfotos machen zu lassen.
Auch musste ich ihm meine Personaldaten geben und sollte
am nächsten Morgen hier im Shop sein. Ich würde einen
Führerschein bekommen, mit dem ich berechtigt wäre, alles
außer Panzer zu fahren. Mann, der legte los – das war kein
Schwätzer, der nicht wusste, was er machte oder machen
wollte.
Dieser Typ gefiel mir und ich war am nächsten Morgen
schon sehr früh im Pudding-Shop. Doch bis Mittag musste ich
auf den Deutschen warten. Er entschuldigte sich und erklärte
mir, dass das Führerschein machen doch etwas länger gedauert
hatte. Er holte ein Kuvert hervor, entnahm ein Papier und
reichte es mir. Da stand tatsächlich ganz deutlich mein Name
und die Klasse der Berechtigung zum Führen eines
Motorrades, eines Busses, einer Limousine und eines
Lastwagens.
Ich war Deutscher, aber mit einem Wohnsitz in
Südafrika, in Kapstadt in der Werke Straat 123 und es war ein
südafrikanischer Führerschein. Nun stellte er sich vor und ich
erfuhr, dass er deutscher Jude sei und in Südafrika gelebt
hatte. Bis er seine indische Frau kennengelernt hatte, und dann
auswandern musste, weil die Apartheid es nicht erlaubte mit
einer „Farbigen“ verheiratet zu sein.
Sein Name war Martin und die hübsche Frau hieß Mala
und kam ursprünglich aus Neu-Delhi. Die letzten Jahre hatten
sie in Deutschland gelebt und seien nun auf dem Weg in eine
neue Zukunft. Die drei Busse, die er gekauft hatte und nun
nach Indien mussten, waren sein neues Gewerbe, was er in
Indien machen wolle.

Foto Copyrights by FREIE PRESSE.


Ein Busunternehmen wollte er aufbauen.
Ein Fahrer hatte hier keine Lust mehr gehabt, ist zurück
nach Deutschland und deswegen brauchte er einen neuen
Fahrer. Die Blanko-Führerscheine hatte er schon lange bei sich
und nun seien sie von Nutzen, was Martin sehr erfreute. Ich
konnte ihm erst jetzt erklären, dass ich noch nie einen so
langen und großen Bus gefahren hätte. Wenn ich es nicht
könnte, würde ich es eben lernen. Bis spätestens Ankara
könnte ich es oder er bräuchte einen neuen Bus und
höchstwahrscheinlich auch einen neuen Fahrer. Martin nahm
alles sehr locker. Er war ein schlauer Fuchs. Er hatte Tickets
an Hippies verkauft, die nach Indien wollten. Schon zwei
Busse waren mit Hippies belegt. Doch mein zu fahrender Bus
blieb ohne Fahrgäste, was mir recht war. So brauchte ich mich
nicht zu blamieren, wenn es beim Schalten krachte. Normal
fuhren die Hippies mit dem „Magic- Bus“ oder sie nahmen
lokale Busse von Stadt zu Stadt und auch von Land zu Land.
Das Trampen als Mitfahrer war ab hier, im Orient, fast
unmöglich.
Doch die Mitfahrt in diesen Bussen war eine Gelegenheit,
die viele nutzten. Hier hatte man die Möglichkeit von Istanbul
bis Delhi auf demselben Platz zu sitzen und mit denselben
Leuten zu reisen. Auch konnte man nachts im Bus schlafen –
das war noch ein Vorteil. Zusammen waren es 60 Hippies, von
denen jeder 70 Dollar bis Delhi bezahlt hatte. Das machte für
Martin 60 x 70 = 4200 Amerikanische Dollar. Nicht schlecht,
da die Busse sowieso nach Indien mussten.
Auch sah ich das erste Mal einen Spanier, der bis Delhi
wollte. Er erzählte, dass es Franco nicht mehr gäbe und sie nun
auch reisen könnten. Immerhin hatten wir das Jahr 1975 und
nicht 1945. Ich wusste gar nicht, dass die Spanier, so wie die
DDR-Bürger, keine Pässe bekamen, nur Spezialisten.
Ich kannte einige „Spezialbürger“ der DDR. Aber
Spanier?
Mit Martin hatte ich ausgemacht, dass mein Honorar 300
Dollar sein sollte, plus Essen unterwegs und 100 Dollar für die
Rückreise über Land. Vorausgesetzt, ich würde den Bus am
Stück nach Delhi bringen – mit kleineren Beulen, rechnete
Martin. Es würde schon schief gehen. Ich hätte dann in Delhi
die 400 Dollar von Martin und die 1300 von meinem
Mercedes-Verkauf, also 1700 Dollar. Damit könnte ich etwas
Vernünftiges anfangen. Jetzt war die Welt doch wieder in
Ordnung. Ich muss diesen Scheiß-Bus nur heile nach Indien
bringen.
Die ersten Kilometer vom Parkplatz vor der Hagia Sofia
bis zur Fähre war schon ein Abenteuer.
Nach dem ersten vergessenen Zwischenkuppeln und dem
Getriebe-Zahnrad-Geheule wurde mir ganz komisch und ich
dachte schon, dass es das Aus gewesen sei.
Doch bald hatte ich raus, wie das lief:
Hupen und fahren, hupen und fahren, so wie die Türken
das auch machten. Alle hielten nun einen respektablen
Abstand zu meinem Bus, und jeder wusste, dass da jemand
einen Bus durch Istanbul zu lenken versuchte, der keine
Ahnung hatte, wo er hin wollte, oder wie er zu fahren hatte.
Ich schaffte es auf die Fähre ohne das Getriebe zu
ruinieren und ohne andere Autos anzufahren. Der Trick war
ganz einfach: Ich klebte mich an Martins Stoßstange und ließ
keinen Meter Platz, sodass niemand mehr dazwischen konnte.
Und hinter mir fuhr der dritte Bus. So konnte ich nicht
verloren gehen.
Wie Martin sagte, bis Ankara hätte ich die Sache mit der
Schalterei heraus. Es krachte auch nicht mehr. Das Gefühl für
die Breite und Länge des Busses kam ganz langsam, aber es
kam. Zuerst war ich immer, wenn mir ein Fahrzeug entgegen
kam, zu weit nach rechts gefahren, weil ich Angst vor einem
Frontalzusammenstoß hatte. Doch bald schon blieb ich in der
Mitte der Fahrbahn und die Entgegenkommenden mussten bis
fast in den Straßengraben auf ihrer Seite fahren.
Schnell merkte ich, dass ich ja das größere Objekt hatte
und den anderen damit feine Angst einjagen konnte – bis auf
die Laster. Da war ich mir nicht ganz sicher, ob die auch in
den Graben fahren würden, oder lieber einen
Frontalzusammenstoß riskierten. Deswegen bremste ich erst
einmal ab und fuhr etwas langsamer an diesen Kamikaze
vorbei. Die Nachtfahrten wurden zu einer regelrechten
Mutprobe.
Das Abblendlicht war für viele eine völlig unnütze Sache,
denn die meisten Autos hatten sowieso total verstellte
Scheinwerfer. Somit war, egal wie sie einen blendeten, ob mit
Abblenden oder ohne.
Da ich an diesem Bus noch die von einem deutschen
Kraftfahrzeugelektriker eingestellten Scheinwerfer hatte,
blendete ich natürlich jeden, wenn ich nicht abblendete. Somit
tat ich es und war immer im Nachteil, wenn ich dann in diese
Dunkelheit hineinfuhr, nachdem der andere vorbei war.
Jedes Mal, wenn ich mein volles Licht anhatte, machte
der Entgegenkommende sein Licht auf Parklicht
beziehungsweise Standlicht und ich konnte fantastisch an ihm
vorbeisehen und feststellen, ob vor mir ein Hindernis war. Das
Gleiche machte ich dann auch, denn damals war die
Lichtanlage an den Zündschlüssel gekoppelt und man drehte
mit dem Zündschlüssel die Lichter auf Parken oder Fahrlicht
und das Fernlicht war mit dem Fuß zu betätigen. Also ließ ich
das Fernlicht an und drehte nur den Zündschlüssel nach links
oder rechts.
Es klappte wunderbar. Einmal fuhr ich für einige
Sekunden im Standlicht, dann wieder der mir
Entgegenkommende, denn so sah man an dem anderen
Fahrzeug vorbei und konnte erkennen, ob eventuell ein
Hindernis auf der Straße war – man fuhr nicht in ein dunkles
Loch. Hatte man sich einmal an das System gewöhnt, war es
die sicherste Art nachts zu fahren. Abends, nach unserer Fahrt,
saßen wir beisammen, tranken, aßen und palaverten.
So bekam Martin schon sehr bald mit, dass ich mich auf
der Strecke auskannte. Er kam dann mit Mala zu mir in den
Bus und wir fuhren als Erste zusammen.

Photo by Harvey.

Natürlich war das
Amir Kabir – Hotel der richtige Übernachtungsplatz für uns
und einige der Passagiere, die nicht im Bus schlafen wollten.
Da Martin hier einen dreitägigen Stopp einlegte, war die
Chance gegeben, sich um sein Visum für Afghanistan zu
kümmern.
Erst in Kabul hatten wir wieder einen längeren Stopp von
drei Tagen. Auch hier empfahl ich eine Unterkunft, das
Mustafa Hotel, als Anlaufstelle. Natürlich wurden auch hier
wieder noch fehlende Visa für Pakistan und Indien gemacht.
Doch ich hatte anderes vor.
Ich suchte die gewisse Werkstatt, wo mein Mercedes
repariert worden war, und ich von den Franzosen den
verseuchten 190er gekauft hatte.
Doch diese Werkstatt suchte ich vergebens.
Auch die Franzosen gab es nicht mehr.
Doch die Ferhadis mussten doch wissen, was passiert war
und könnten mir Näheres sagen. Also begab ich mich in das
Café München und traf tatsächlich meinen alten Freund
Dahoud, der die präparierten Schachbretter machte. Doch auch
er hatte keine Ahnung, wo die Franzosen abgeblieben waren,
so sagte er wenigstens. Seiner Meinung nach waren diese
Leute ganz schlechte Menschen gewesen. Hier in Kabul seien
sie im Gefängnis gewesen, aber irgendwelche Leute mit viel
Geld hätten sie rausgekauft und sie ins Ausland gebracht.
Gleichzeitig fragte mich Dahoud, ob ich nicht Interesse
hätte, ein Geschäft mit ihm zu machen. Ganz höflich, aber
bestimmt, lehnte ich es ab mit ihm ein Geschäft zu machen.
Mit hm nicht und auch mit keinem anderen Afghanen.
Vorläufig hatte ich die Nase voll mit irgendjemandem auch
nur über ein Geschäft zu sprechen, geschweige denn eins zu
machen. Dahoud erzählte ich meine Geschichte mit dem 190er
Mercedes, den ich von den Franzosen gekauft hatte. Er war
nicht überrascht, da er wusste, was die Franzosen machten,
denn das Haschisch hatte er ihnen verkauft und auch für sie
einbauen lassen.
Die Weiterfahrt über den Khaiberpass nach Peschawar
und über Lahore zur pakistanisch- indischen Grenze verlief
ohne bemerkenswerte Zwischenfälle.
Auf der indischen Seite sah ich schon von weitem meinen
kleinen Sardatschi mit seinem Turban der Sikh, mit dem ich
das Visum-Problem hatte. Nach einer kurzen Begrüßung sollte
ich sofort mit in sein Büro kommen.

Hier einer meiner Pässe….

Während die Pässe und
die Bus-Zoll-Formalitäten gemacht wurden, musste ich viel
Tee trinken. Martin und Mala waren auch mit eingeladen
worden. So hatte mein Freund, der unbestechliche
Grenzbeamte, der Mala in seiner Sprache wohl die Geschichte
erzählt und ab und zu auf mich gedeutet. Zum Schluss fragte
er noch an mich gewandt, ob er Geld genommen hätte und ich
sagte ganz laut und deutlich, sodass es auch jeder mitbekam,
dass er der unbestechlichste Beamte sei, den ich auf meinen
ganzen Reisen kennengelernt hätte! Das hatte gesessen! Der
Kerl wuchs um einige Zentimeter und Mala erzählte wohl,
dass sie einen Verwandten in der Regierung hätte. In einer
Rekordzeit waren unsere Pässe und auch die Buspapiere fertig
und wir konnten weiter fahren.
In Neu-Delhi wurden die Busse in den Zollhof gefahren
und unsere Mission war zu Ende. Martin erzählte mir in den
nächsten Tagen, wo auch immer wir uns trafen, dass das Bus Geschäft eine schwierige Operation sei. Da mussten
Genehmigungen, Importgenehmigung, Dokumente vom
Ministerium für Finanzen, Tourismusministerium,
Verkehrsministerium, Ministerium für Arbeit und Handel
besorgt werden.
Auch eine Bankverbindung mit einer gewissen
Geldgarantie, Hinterlegungen und vieles mehr musste in die
Wege geleitet werden. Ist doch klar, jeder wollte an Martins
neuem Unternehmen etwas verdienen.
Hoffentlich waren die Busse mehr Wert, als die ganze
Schmiergeldsache kosten würde. Ich wollte so schnell wie
möglich aus Indien raus, denn ich hatte ein Schweinehund gab mir Recht und bekräftigte mich in meinem
Vorhaben mit guten Ratschlägen. Er war damit einverstanden,
dass ich ganz schnell zurück nach Deutschland fliegen und mir
einen gebrauchten Bus kaufen sollte, um Hippies nach Indien
zu fahren!

Das war wieder ein BLICK INS BUCH…hier kannst du es Bestellen:

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