Die Reise zur Oase Siwa.

Hier ein „BLICK INS BUCH“ dieses Mal in das Buch: “ Die Reise zur Oase Siwa“

Die Oase Siwa befindet sich im Ägyptischen Teil  der Libyschen Wüste 

Alle kennen wir das Sprichwort: Wenn einer eine Reise (tut) macht, dann kann er was erleben. Oder auch erzählen.

Was kann da unterhaltsamer sein, wie von Sonnenschein, Liebe und gutem Essen den Daheimgebliebenen, zu erzählen Sonnenschein kann man als Reisemitbringsel  nicht einfangen.    Die Liebe? Entweder man ist schon mit seiner/seinem Liebsten in den Urlaub gefahren, oder man hält lieber den Mund.

Kaum, dass man eine Liebe als Neuanschaffung aus dem Urlaub mitbringt.

Also bleibt da doch nur noch die Erfahrung des Guten!

Zum Beispiel das besondere Essen.

Für diejenigen, die im Ausland nicht auf ihr Schnitzel oder die Schweinshaxe verzichten können, für die ist es besser dass sie sich nicht von Europa entfernen. Doch für die Entdecker, für die Gourmets, die während des Urlaubs ein Land von einer anderen Seite Kennenlernen möchten, ist das Reisen sehr empfehlenswert.  Zum Beispiel, ein orientalisches Land mit seinen Köstlichkeiten, und edlen Landesprodukten auf dem Gaumen zu genießen. Das ist doch ein besonderes Urlaubs-Erlebnis! Aber erfahrungsgemäß hat man dieses Erlebnis in einem Hotel oder Restaurant, aber ohne die Möglichkeit, dem Koch auf die Finger, in den Topf, oder in sein Rezeptbuch zu schauen.

Da ich in meiner langjährigen Reisezeit den Köchen und auch dem Service Personal, immer eine kleine „Aufmerksamkeit“ zukommen ließ, brachte es mir auch den nötigen Kontakt, um Fragen, und auch „Einblicke“, in das Reich der Küche zu bekommen.

Doch meine Geschichte handelt nicht nur vom Essen, obwohl es wohl das Zweit-wichtigste

im Urlaub sein kann.

Die Chance, mit einem Ansässigen sein Land zu erforschen, ist nicht immer gegeben, doch ich hatte dieses Glück, mit einem Insider vom Sinai aus, zur Oase Siwa zu reisen.  Doch bis zu den Beduinen in der Oase Siwa passierte noch viel Unerwartetes.

Hier geht die Reise hin

 Da soll unsere Reise hingehen! Zur OASE SIWA

Damit meine Freizeit, die auch mir zustand, nicht zu langweilig wurde, hatte ich mir einen Jeep gekauft, mit dem ich zu jeder freien Stunde in die Wüste und die Berge vom Sinai fuhr.

Zu dem Abenteuer in die Oase Siwa, hatte mich mein ägyptischer Freund Nabiel verführt! Nabiel besaß in Sharm El Sheikh ein Tauchcenter. Nabiel hatte mich spontan eingeladen, und mich überzeugt, für einige Tage zu ihm nach Alexandrien zu kommen, von Siwa war zu dieser Zeit noch keine Rede.

Es gelang mir, für eine unbestimmte Zeit, beurlaubt zu werden.

Mein Jeep war sehr schnell mit den nötigen Sachen, die ich immer für eine Reise in die Berge oder die Wüste parat hatte, gepackt.

Die Fahrt über das Tiehn Hochplateau

Man sagt ja: Viele Wege führen nach Rom. Doch von Sharm El Sheikh nach Alexandrien hat man eine solche Auswahl nicht.

Entweder nach Süden, über El Tur zum „Ahmed Helmy Tunnel“ und über Kairo!

Das war die einzige Möglichkeit den Sinai per Straße zu verlassen.

Doch es gab auch die Möglichkeit, den Suezkanal bei Ismailia, mit einer Fähre zu überqueren.

Reisefertig.

Und diesen Weg, durch das gebirgige Gelände an Dahab vorbei, bis Nuweiba, und weiter über Naghl, und das Tiehn Hochplateau um auf der neu gebauten Straße nach Ismailia zu gelangen.

Hin und wieder konnte man die Überreste des Ägyptisch-Israelischen Konflikts aus dem Jahre 1968, in Form von verrostetem Kriegsmaterial erkennen.

Es gab kaum Verkehr, außer hin und wieder ein Bus, der von Kairo kommend, nach Nuweiba zur Fähre nach Aqaba/Jordanien unterwegs war. Oder den entgegengesetzten Weg fuhr. Diese Reise, von Aqaba nach Kairo hatte ich schon „Genießen“ dürfen.

siwa 021

               Überbleibsel aus  dem Israel-Ägypten „Sinai-Krieg“

Bei den Bus-Insassen handelte es sich meist um ägyptische Fahrgäste, die wohl in Jordanien arbeiteten. Es gab kaum Touristen, die diese Route benutzten.

Die Qual, bis zu 10 Stunden in diesen Bussen zu verbringen, dann auch noch das Gedränge zur Fähre wollte sich kein Tourist zumuten. Bis auf einige „Backpackers“ also „Rucksack-Touristen.“

Oder meiner Persönlichkeit, bei der Ausreise von Jordanien.

Zu lesen in meinem Buch:

http://www.amazon.de/Mein-Traum-frei-sein-Geschichten/dp/1482708205

Immerhin hatten wir in dieser Gluthitze, von Sharm bis hier, doch fast 600 Km. Zurückgelegt, und waren dementsprechend geschafft. Es gab da keine Frage, hier auf dem Sinai, noch vor dem Kanal, oder vor Ismailia, würden wir unser Lager aufschlagen und übernachten. Die letzte halbe Stunde schauten wir uns schon nach einem geeigneten Plätzchen um. Endlich hatte Nabiel etwas abseits der Piste eine kleine Oase mit fünf Palmen erblickt, und riet mir, dahin zu fahren. Ein wunderschöner Platz um die Nacht zu verbringen.  Nabiel war in puncto Wüste, ein erfahrener Fuchs, das wusste ich. Wenn Nabiel der Meinung war, dass dies ein perfekter Platz war, dann war es auch so. Und Nabiel sagte:

  siwa 018  

                           Ein Nachtlager in der (steinigen) Wüste

“Jürgen, hier bleiben wir für die Nacht und machen UNS jetzt ein gutes Abendessen.“

Die Betonung auf UNS hätte er sich ersparen können. Denn jeder wusste, dass es in der Wüste keinen anderen Koch als den Jürgen gab.

Selbst Beduinen waren über meine arabisch/indische Küchenerfahrung überrascht.

So wie er das Terrain kannte, so wusste ich, wo man einkauft, und wie man die Zutaten zu einer schmackhaften Speise verarbeitet.

Ganz einfach! Ich war der Koch.

Den Tag über begnügten wir uns mit belegten Broten und kalten Hähnchen-teilen welche ich schon vor unserer Abreise in Sharm El Sheikh zubereitet hatte.

Also fuhr ich zu diesen Palmen und hatte noch vor Sonnenuntergang ein perfektes Menü gezaubert.

Auf unserem mitgebrachten Holzkohle-Grill legte ich die herrlich gewürzten, noch in Sharm gefertigten Shish-Kebab und Kofta-Kebab, und kochte den Reis.

Dazu gab es gegrillte Tomaten, Paprika und Chilis, so wie Fladenbrot und reichlich Rotwein.

Inzwischen war die Sonne im Wüstensand verschwunden und die Dunkelheit brach sehr schnell herein.

Nabiel entfachte uns ein kleines Lagerfeuer und im Schein der Flammen erzählten wir uns Geschichten.

Jeder Mann hat Geschichten zu erzählen. Bei Frauen sagt man sie „Tratschen“. Männer „Erzählen

In der nächsten Ausgabe kannst du mehr erfahren….Hier der Link zum Buch:

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Veröffentlicht von jstollin

Steht alles in meinem Buch: http://www.amazon.de/Mein-Traum-frei-sein-Geschichten/dp/1482708205

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